Entnommen aus der Webseite https://www.kirschenklopper.de/2026/02/24/7-von-12-ueber-die-volle-distanz/
7 von 12 über die volle Distanz…
eine traumhafte 5-Satzquote verhalf der Dritten zum Sieg gegen Osdorf.
Aus den Doppeln gehen wir dank zurückgewonnener Doppelschwäche mit einem 1:2. Luca und Marco bestätigen dabei im – natürlich – fünften Satz ihre Nominierung als Doppel 1. Jörg und Basti wurden kurz vom Osdorfer D1 weggesnackt und auch Moritz und Ersatzmann Stefan konnten nur den ersten Satz für sich entscheiden.
Die erste Einzelrunde begann damit, das Luca mit seinen Aufschlägen seine Vorhandpeitsche gut einsetzen konnte und auch mit den Rückschlägen seinen Gegner Dick gut unter Druck setzen konnte. Klares 3:0. Marco lag im zweiten Satz bereits hoch in Führung und war damit auf dem besten Weg ebenfalls einen klaren Sieg zu erspielen, aber sein Gegenüber Anoosheh konnte sich zurück kämpfen und das Spiel zwischenzeitlich drehen. Nach einem klaren vierten Satz konnte Marco im Decider gerade noch rechtzeitig den 2 bis 3 Punkte Rückstand drehen und in der Verlängerung das Spiel gewinnen.
Jörg mühte sich auch lange ab, konnte aber nach dem 1:2 Rückstand sein Spiel besser auf den Tisch bringen und zwei relativ deutliche Sätze einfahren. Moritz musste gegen den erfahrenen Fründt erstmal irgendwie ins Spiel finden. Fründt ließ das nicht wirklich zu und Moritz verlor den ersten Satz mit nur 2 Punkten. Mit so einem Spielverlauf hat kein Coach gerechnet und Moritz musste zu einer verwaisten Bank zurück kehren. Wie uncool. Aber das Coaching saß trotzdem. Moritz gewann den nächsten Satz zu 3. Passt, könnte man meinen, aber wie Sprechen hier über eine Menge Erfahrung auf des Gegners Seite und nach 2 weiteren Sätzen ging es in den Decider, den Moritz aber klar für sich entscheiden konnte.
Nun war Basti an der Reihe und hatte es mit dem hopp oder top Spiel von Gerdes zu tun. Das war ihm zumindest nach dem ersten Satz klar, den er ohne großes eigenes Zutun zugeschrieben bekam. Darauf folgten aber 2 top Sätze von Gerdes und auch der Vierte wurde vom Osdorfer dominiert. Beim stand von 6:10 sprach eigentlich schon gar nichts mehr für Basti. Nach dem Sprung von der Schippe, dem Kopf aus der Schlinge ziehen, das blaue Auge überpudern und dem ungeschorenen Davonkommen hatte es immer noch nicht zum finalen Stündchen geschlagen und der Decider musste her. Auch hier lief Basti durchgehend einem Rückstand hinterher und nach dem 6. abgewehrten Matchball war die Messe endlich gelesen. Niemand in der Halle wusste wie, aber im Spielbericht steht der 5. Sieg über die volle Distanz.
Parallel hatte Stefan das Vergnügen mit Mahncke und hatte kiene Zeit für Drama. Nach vier Spielen über die volle Distanz und jeweiligen 1:2 Rückstand zeigte er in souveräner und abgeklärter Manier, wie man sein Spiel den Gegner aufzwingt und wie man das Ding dann auch eintütet.
7:2 und 5:0 in den Decidern.
Luca ist ebenfalls kein allzu großer Fan von Drama und ließ Anoosheh nur einen Satz. Auch Marco hatte bereits eine hohe Führung und 2:1 Satzführung. Die Stimmung ging bereits über zur anschließenden Gerstenkaltschorle. Auch Marco löste jegliche Spannung, allerdings zum Nachteil. aus 8:4 mach 8:11 und es sollte auch nicht anders sein, aber der Decider brachte die Entscheidung. Ungewohnter Weise aber nicht für uns. Ausgerechnet Marco, dem bereits in der ersten Runde die ausgezeichnete 5-Satz Quote auffiel, beendete die Serie und musste seinem Gegner doch noch gratulieren.
Nun war es an Jörg den Sack zu zumachen. Wie sollte es auch anders sein, ging auch das Spiel gegen Fründt in den Decider. Aber gegen die Rückhandpeitschen ist nicht viel gewachsen und wenn Jörgi erstmal in Fahrt ist, gibt es auch mit Erfahrung nicht mehr viel zu holen.
9:3 (6:1 Decider-Quote)
Das war ehrlicherweise gesagt zu deutlich, aber das nennt man dann wohl Heimvorteil.
Donnerstag geht es dann nach Oberalster, die sich im Hinspiel einen Punkt aus unseren heiligen Hallen gemopst haben (1:1 5-Satz-Quote).