Bericht: 2. Herren vs. Lokstedt 1. 9:3

Entnommen der Facebook-Seite von Lokstedt (https://www.facebook.com/1439721479580722/posts/1-herren-39-beim-spitzenreiter-gwr-osdorf-2die-geschichte-des-spiels-ist-schnell/2505110616375131/)

1. Herren: 3:9 beim Spitzenreiter GWR Osdorf 2

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Osdorf 2 ist eine Spitzenmannschaft, der Stern des Nordens ist gehobenes Mittelfeld. Alle spielten gut und nah am Limit, nur so ca ab 8:8 oder bei eigenen Matchbällen (Bräuning gegen Matthias Mahncke, Schrippe gegen Timo Gerdes) fehlten die berühmten Millimeter oder das vielzitierte Glück des Tüchtigen, um Zählbares hervorzubringen. Nur Raute kann im Moment machen, was er will, am Ende gewinnt er. Am Ende war es ein 3:9 der knapperen Art, aber ein durchaus verdienter Sieg für die sympathischen Gastgeber. Genug Zeit, die Randaspekte zu beleuchten:
– Der Gastgeber präsentierte eine den Elbvororten angemessene neue Spielstätte, von der wir im schmuddeligen Lokstedt nur träumen können. Dass es sich immer noch um eine Spielgemeinschaft mit Osdorf handelt, belegten die nicht ganz vollständigen Zählgeräte und die mit Isolierband geflickten Banden, das macht den Verein sympathisch.
– An die Unart, vor und nach dem Spiel Musik zu spielen, haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Während allerdings Niklas Klemp letzte Woche noch mit anstrengend progressiver Musik aufwartete, verwöhnte „Fränk“ Maas die geschundenen Lauscher mit Musical-Hits, whiskeygeschwängerten Balladen, ABBA bis Zappa und als Höhepunkt Tainted Love von Soft Cell. Mehr geht nicht!
– Bei GWR Osdorf spielten der deutsche Außenminister und Frank Jahn mit. ROFL! Kicher!
– Frank Maas macht sich bei der Begrüßung immer ein bisschen zum dummen August, so dass wir uns schon fragten, ob Kalkül dahintersteckt und er uns einlullen will, weil er im Spiel dann immer hochkonzentriert liefert. Ist es nicht, er ist einfach eine Marke und das soll auch so bleiben!
– Aus RedBull-Dosen trinken bekanntlich nur Vollidioten, die meinen, dass sie 24/7 geil abliefern und lediglich hin und wieder ein bisschen Anschub brauchen, um ihre PS auf die Straße zu bringen. Dass sich offenbar auch Schrippe dieser Kaste zugehörig fühlt, gehört eigentlich in die WhatsApp-Gruppe „Bitter“, soll aber auch hier nicht verschwiegen werden.
– Heiko Jahn ist zwar scheinbar gereift, doch mit Anstand zu verlieren ist immer noch nicht seine Kernkompetenz. Dass Timo gegen Schrippe doch noch den Deckel drauf machte, bewahrte ihn allerdings vor der drohenden Niederlage gegen Wini.
– An Rautes Sieg gegen Luca Lüddecke hatte auch Frank Maas seinen Anteil. Anstatt das junge Talent einfach mal drauflos spielen zu lassen, versorgte er Luca nach jedem Satz mit minutenlangen Instruktionen, die diesen zum Teil etwas gehemmt agieren ließen.
– Gegen Timo Gerdes kann man Spiele auch immer gleich bei 9:9 im Fünften beginnen lassen, wie Schrippe bei 9:9 im Fünften lautstark konstatierte. Recht hat er!
– Der Stern des Nordens trat mit Raute, Bräuning, Schrippe, Wini, DN und sport an (sehr coole Typen, die gern mit Schoki und Bier geil in den Abend starten!) und hat auch mit 5:5 Punkten nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt. Nächstes Spiel wird wieder geliefert!
– Nur der TVL!

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