Bericht mit Video: 4. Herren vs. Lokstedt 2. 7:9

Entnommen der FB-Seite des TV Lokstedt (https://de-de.facebook.com/pg/TischtennisTVLokstedt/posts/?ref=page_internal)

Hitchcock als Schlussakkord: TVL2 empfängt (Noch-)Spitzenreiter aus Nienstedten

Es war angerichtet. In weiser Vorausschau setzte der HTTV ein echtes Endspiel auf den letzten Spieltag. Heißt: TVL gegen Nienstedten oder Zweiter gegen Erster. Aber für Sigis Mannen (und Insa!) zählte nur der Sieg, gleichbedeutend mit der Meisterschaft. Schon ein Unentschieden würde nur noch Platz 5 bringen. Klar, dass die Halle bei diesem Straßenfeger bis auf den letzten Platz gefüllt war. Raute sorgte mit seiner Europalette selbstgeschmierter Schrippen für das leibliche Wohl. Jetzt musste nur noch an der Platte abgeliefert werden. Doch der Gegner aus den Elbvororten hatte wider Erwarten kein Interesse, Geschenke zu verteilen und ging bissig in die Partie. Hanno und sport zeigten sich gegen das Gespann Ewald/Schwieger gehemmt und ließen nach fünf Sätzen den gemäß Matchplan eigentlich vorgesehenen Eröffnungspunkt gleich liegen. Sigi kam mit Insa gegen Hagemeister/Becker drei Sätze lang nicht ins Spiel. Umso wichtiger war es, dass Peitsche und Tilo in fünf knappen Sätzen gegen Will/Helmke ihre weiße Weste behielten. Der komplette Fehlstart war abgewendet, doch in den folgenden Einzeln zeichnete sich keine Besserung ab. Im Gegenteil: Hanno fehlte es gegen Ewald weiterhin an Sicherheit und der Selbstverständlichkeit neben seinen bekannten Messern auch mal ein echtes Vorhand-Rohr reinzuflexen. Sigi wachte gegen Hagemeister erst im dritten Satz auf, ging dann über fünf und unterlag dort knapp und entnervt. Sport bot gegen den variabel aufschlagenden Schwieger ein Wechselbad der Gefühle und musste ebenfalls nach fünf Sätzen gratulieren. Beim Spielstand von 1:5 war die Luft raus. Die dritte Mannschaft hatte ihr Gastspiel in Schnelsen schnellstmöglich, aber erfolglos absolviert und kam gerade noch rechtzeitig in die Halle, um das eine oder andere Frustbier mitzutrinken. Hätte man denken können…

Als nichts mehr ging, kam Insa und zerlegte den bemitleidenswerten Becker mit einer Glanzleistung. Dies war offenbar der Hallo-Wach-Effekt, den alle gebraucht hatten. Sven baute seine formidable Rückrundenbilanz gegen Helmke weiter aus und möchte nun Maschinenbau studieren, um seinen Körper besser kennenzulernen. Tilo zeigte gegen Will echte Nervenstärke, um endlich mal einen Fünfsätzer an den Döhrn zu holen. Hanno schnürte gegen Hagemeister nicht nur seine Schuhe, sondern nebenbei auch ein Gesamtpaket, das nach Tischtennis aussah. Plötzlich stand es 5:5 und der TVL war wachgeküsst. Schrippe dirigierte den Taxifahrer nach beendetem Betriebskegelabend trotz der zuvor getwitterten wenig ermutigenden Zwischenstände dennoch an die Kollau. Er sollte noch belohnt werden. Sigis Niederlage gegen Ewald konnte sport postwendend wieder egalisieren. Insa zeigte in ihrem zweiten Match, weshalb sie in der gesamten 2.BZL 3 gefürchtet ist, wenngleich sie ihren Klasseauftritt diesmal zu krönen vergaß. Peitsche und Tilo aber hatten die Zeichen der Zeit erkannt und stellten in klaren Matches erstmalig die Führung für den TVL her.

Unterdessen erregte sich manches Gemüt auf der Gästebank, als das alles entscheidende Abschlussdoppel nicht sofort angepfiffen wurde. Die Dramaturgie hätte durchaus ein exklusives Schlussdoppel erlaubt, um aber voreilig formulierten Rufen nach einer Protestnote beim Verband Einhalt zu gebieten, startete das Einspielen zum Entscheidungsspiel parallel zu Tilos letzten Bällen. Die Halle glich spätestens jetzt einem Tollhaus. Hanno und sport erlaubten sich dennoch den obligatorischen Eingewöhungssatz, um im Anschluss aber auf der entfachten Ekstasewelle das Ding nach Hause zu reiten. Zwei nicht schöne, aber punktbringende Netzroller Marke sport beendeten diesen denkwürdigen Aufstiegsabend um Viertel nach Zwölf. Sigis Siegerslalom läutete die für manchen noch lange Nacht ein.

Der TVL2 bedankt sich bei allen Fans und Ehrenamtlichen und meldet sich ab September zurück, dann aus der 1. Bezirksliga!

 

TV Lokstedt – Showdown am Döhrn

Hitchcock als Schlussakkord: TVL2 empfängt (Noch-)Spitzenreiter aus Nienstedten Es war angerichtet. In weiser Vorausschau setzte der HTTV ein echtes Endspiel auf den letzten Spieltag. Heißt: TVL gegen Nienstedten oder Zweiter gegen Erster. Aber für Sigis Mannen (und Insa!) zählte nur der Sieg, gleichbedeutend mit der Meisterschaft. Schon ein Unentschieden würde nur noch Platz 5 bringen. Klar, dass die Halle bei diesem Straßenfeger bis auf den letzten Platz gefüllt war. Raute sorgte mit seiner Europalette selbstgeschmierter Schrippen für das leibliche Wohl. Jetzt musste nur noch an der Platte abgeliefert werden. Doch der Gegner aus den Elbvororten hatte wider Erwarten kein Interesse, Geschenke zu verteilen und ging bissig in die Partie. Hanno und sport zeigten sich gegen das Gespann Ewald/Schwieger gehemmt und ließen nach fünf Sätzen den gemäß Matchplan eigentlich vorgesehenen Eröffnungspunkt gleich liegen. Sigi kam mit Insa gegen Hagemeister/Becker drei Sätze lang nicht ins Spiel. Umso wichtiger war es, dass Peitsche und Tilo in fünf knappen Sätzen gegen Will/Helmke ihre weiße Weste behielten. Der komplette Fehlstart war abgewendet, doch in den folgenden Einzeln zeichnete sich keine Besserung ab. Im Gegenteil: Hanno fehlte es gegen Ewald weiterhin an Sicherheit und der Selbstverständlichkeit neben seinen bekannten Messern auch mal ein echtes Vorhand-Rohr reinzuflexen. Sigi wachte gegen Hagemeister erst im dritten Satz auf, ging dann über fünf und unterlag dort knapp und entnervt. Sport bot gegen den variabel aufschlagenden Schwieger ein Wechselbad der Gefühle und musste ebenfalls nach fünf Sätzen gratulieren. Beim Spielstand von 1:5 war die Luft raus. Die dritte Mannschaft hatte ihr Gastspiel in Schnelsen schnellstmöglich, aber erfolglos absolviert und kam gerade noch rechtzeitig in die Halle, um das eine oder andere Frustbier mitzutrinken. Hätte man denken können…Als nichts mehr ging, kam Insa und zerlegte den bemitleidenswerten Becker mit einer Glanzleistung. Dies war offenbar der Hallo-Wach-Effekt, den alle gebraucht hatten. Sven baute seine formidable Rückrundenbilanz gegen Helmke weiter aus und möchte nun Maschinenbau studieren, um seinen Körper besser kennenzulernen. Tilo zeigte gegen Will echte Nervenstärke, um endlich mal einen Fünfsätzer an den Döhrn zu holen. Hanno schnürte gegen Hagemeister nicht nur seine Schuhe, sondern nebenbei auch ein Gesamtpaket, das nach Tischtennis aussah. Plötzlich stand es 5:5 und der TVL war wachgeküsst. Schrippe dirigierte den Taxifahrer nach beendetem Betriebskegelabend trotz der zuvor getwitterten wenig ermutigenden Zwischenstände dennoch an die Kollau. Er sollte noch belohnt werden. Sigis Niederlage gegen Ewald konnte sport postwendend wieder egalisieren. Insa zeigte in ihrem zweiten Match, weshalb sie in der gesamten 2.BZL 3 gefürchtet ist, wenngleich sie ihren Klasseauftritt diesmal zu krönen vergaß. Peitsche und Tilo aber hatten die Zeichen der Zeit erkannt und stellten in klaren Matches erstmalig die Führung für den TVL her.Unterdessen erregte sich manches Gemüt auf der Gästebank, als das alles entscheidende Abschlussdoppel nicht sofort angepfiffen wurde. Die Dramaturgie hätte durchaus ein exklusives Schlussdoppel erlaubt, um aber voreilig formulierten Rufen nach einer Protestnote beim Verband Einhalt zu gebieten, startete das Einspielen zum Entscheidungsspiel parallel zu Tilos letzten Bällen. Die Halle glich spätestens jetzt einem Tollhaus. Hanno und sport erlaubten sich dennoch den obligatorischen Eingewöhungssatz, um im Anschluss aber auf der entfachten Ekstasewelle das Ding nach Hause zu reiten. Zwei nicht schöne, aber punktbringende Netzroller Marke sport beendeten diesen denkwürdigen Aufstiegsabend um Viertel nach Zwölf. Sigis Siegerslalom läutete die für manchen noch lange Nacht ein. Der TVL2 bedankt sich bei allen Fans und Ehrenamtlichen und meldet sich ab September zurück, dann aus der 1. Bezirksliga!

Gepostet von Tischtennis TV Lokstedt am Sonntag, 29. April 2018

Gepostet von Fabian Imfabiwahn am Freitag, 27. April 2018

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