4. Herren vs. Altländer SC 3:9

Bericht: Wolfgang Helm

Böses Navi, nächster Reinfall

Still plätschert die Este durchs Alte Land. Laustark macht Maggi seinem Unmut Luft. Über unsere Nummer Eins ergießt sich eine Flut an Kantenbällen. „15 oder 16. Immer wenn ich dran bin, kommt so ein Dreck“, flucht er. Wütend schleudert Maggi sein rotes Handtuch zu Boden. Gegenspieler Volker Buschsenja bringt Verständnis auf. „Bei so viel Pech kann man mal aus der Haut fahren.“ Maggi legt sich auf die Zuschauertribüne und starrt zur Decke. Vier Einzel bisher, viermal 2:3. Es soll zurzeit nicht sein.

Hätte er auch nur einmal gewonnen, wäre es noch spannend geworden. Wolfgang und Werner waren in ihren zweiten Einzeln bereits auf Kurs, auch Peter wäre zum Schluss noch ein Sieg zuzutrauen gewesen. Hätte, hätte, Fahrradkette. Letztlich ging unser Plan, mit 2:1 in den Doppeln zu starten, nicht auf. Marcus B. läuft alter Form mit neuem Schläger meilenweit hinterher. „Trainieren, trainieren“, heißt das Schlagwort, auch für Arci, der gegen Peter Köpke unter seinen Möglichkeiten blieb. Werner fehlte ein Tick, um den guten „Ersatz“-Spieler Kujawa zu schlagen.  Diese Partie hätten wir auch ohne Christian (Rücken) und Thorsten  (Grippe) – Gute Besserung. Jungs, kommt bald wieder – gewinnen können. Aber jetzt bin ich am schon wieder beim „Hätte“.

„Vielen Dank“ sage ich Peter und Werner, uns unkompliziert geholfen und am Tisch wie gehabt ihr Bestes geleistet zu haben. Im Doppel mit Wolfgang glückten Peter verdientermaßen einige Traumbälle. Klasse war auch, dass uns die verständnisvollen Gastgeber noch einige Minuten Einspielzeit gewährten.  Ausnahmslos von ihren Navis zu einem riesigen Schuppen beim Apfelbauern fehlgeleitet, erschienen wir , auf drei PKW verteilt, allesamt auf den letzten Drücker.

Wer gibt die Richtung an, dass wir auch mal wieder ein Spiel gewinnen?

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