3. Herren vs. Fischbek 2. 9:7

Entnommen der Web-Seite des TV Fischbek: http://www.tv-fischbek.de/tischtennis/587.html
Geschrieben von Gatze

 

Gegen den Tabellenzweiten SG GWR/TuS Osdorf 3 hatten wir nach dem unglücklichen Hinspiel, in dem wir alle Fünfsatzpartien verloren haben, doch einiges gut zu machen.

Leider sahen die Vorzeichen alles andere als gut aus, denn Simeon sollte sich parallel in der Ersten festspielen und Gabriel hatte schon vor Wochen abgesagt. Nachdem dann auch noch Norbert erkältungsbedingt am Vortag absagen musste, nahmen wir verstärkt mit Niclas, Jan und Marco den Weg ins beschauliche Osdorf auf.

Zumindest der Galgenhumor kam nicht zu kurz, denn wir waren uns bereits auf der Hinfahrt einig, dass wir es dann wenigstens um halb zehn zum Griechen schaffen würden.

Aber in der Halle wartete immerhin eine Überraschung auf uns: Es fanden wie in Neuenfelde drei Punktspiele parallel statt und der Gegner trat ohne sein etatmäßiges oberes Paarkreuz an.

Geht da also doch was?

Um unsere zahlreichen Linkshänder gleichmäßig auf die Doppel zu verteilen, entschlossen wir uns für die Paarungen Gatze/Michi, Manu/Marco und Niclas/Jan.

Manu und Marco konnten zumindest den zweiten Satz gegen Horn/Priese ausgeglichen gestalten, waren aber ansonsten eher chancenlos.

Michi und ich brauchten erst einmal zwei Sätze, um ins Spiel zu finden, dann hatten wir unsere Taktik gefunden,  auf die unsere in der Offensive manchmal etwas kopflos agierenden Gegner Schwieger/Ewald wunderbar hereinfielen, so dass wir das Blatt in fünf Sätzen umbiegen konnten.

Niclas und Jan hatten gegen die gegnerische lange Noppe von Seibold und die harten Vorhandpeitschen von Hagemeister kaum etwas entgegen zu setzen, daher reichte es leider nur zu einem Satzgewinn.

1:2 – bisher noch alles offen

Michi durfte nun gegen Horn ran, gegen den er in der Hinrunde in fünf Sätzen unterlag. Aber an diesem Tag sah es zunächst anders aus, Michi spielte taktisch klug und sicherte sich die ersten beiden Sätze. Dann wurde sein Gegner aber stärker und es stand 2:2. Aber Michi konnte sich glücklicherweise wieder steigern und das Spiel in fünf Sätzen nach Fischbek holen.

Mein Auftritt gegen Priese war eines meiner üblichen Spiele, ein Satz gut und dann wieder einen schwachen hinterher. Zum Glück habe ich mit einem guten angefangen……..

3:2 – läuft doch ……

Dann folgte ein ganz starker Auftritt von Niclas, der seinem Kontrahenten Schwieger in drei Sätzen eine kleine Lehrstunde erteilte.

Auch Manu spielte gegen Hagemeister’s unangenehmes Spiel spätestens ab dem zweiten taktisch klug und diszipliniert und siegte in vier knappen Sätzen.

5:2 – Ähh, was geht denn hier ab?

Leider war Marco anschließend gegen Ewald und dessen gute Angaben chancenlos.

Und auch Jan konnte wie schon im Doppel mit der langen Noppe von Seibold nicht viel anfangen und unterlag ebenfalls in drei Sätzen.

5:4 – zweite Runde, weiter im Text ……

Nun durfte ich gegen Horn ran, gegen den ich in der Vorsaison zweimal gewinnen konnte. Allerdings legte der gleich los wie die Feuerwehr und gewann den ersten Satz klar, Nachdem ich den zweiten Satz knapp gewinnen konnte und er sich den dritten mit einem tödlichen Kantenball schnappte, hatte ich ab dem vierten Satz endlich ein Rezept und konnte die letzten beiden Sätze so recht souverän gewinnen.

Michi hatte gegen Priese doch mehr Probleme als ich es vermutet hätte. Er fand leider keine Mittel gegen dessen schnelle Topspins und konnte selbst zu wenig Akzente setzen, somit war das Match bereits nach drei Sätzen beendet.

6:5 – jetzt kommt die starke Mitte

Manu hatte mit Schwieger doch deutlich mehr Schwierigkeiten als erwartet, konnte sich aber dank eines Kraftaktes mit 11:9 im fünften Satz durchsetzen und so unsere Fünfsatzbilanz auf 5:0 ausbauen.

Auch Niclas zeigte eine starke Leistung und führte schnell 2:0 gegen Hagemeister, der sich mit zunehmender Spieldauer allerdings immer besser auf Niclas‘ Angaben und die spinnigen Topsins einstellte. Im ausgeglichenen fünften Satz entschieden letztendlich beim Stand von 9:9 zwei leichte Fehler das Spiel zu unseren Ungunsten. Trotzdem ein tolles Spiel, Niclas!

7:6 – noch ein Punkt …..

Das untere Paarkreuz durfte wieder ins Geschehen eingreifen (das kennt die Dritte ja so gut wie gar nicht Lachend ) und Jan musste sich mit Ewald messen, der leider mit dem Anti besser zurecht kam als es Jan und uns anderen recht war. So war außer einem Satzgewinn leider nichts zu holen.

Nun konnte Marco gegen Seibold frei aufspielen, was im ersten Satz auch gut gelang, den sich Marco sichern konnte. Dann kam Seibold allerdings immer besser in die Partie hinein und Match ging leider in vier Sätzen weg.

7:8 – können wir wenigstens einen Punkt mitnehmen?

Also mussten Michi und ich ins abschließende Doppel gegen Horn/Priese, die sich den ersten Satz holten. Den zweiten Satz gewannen wir dann und waren auch drauf und dran den dritten zu gewinnen, doch bei 10:8 machte ich dann meinen ersten Angabenfehler, den anschließenden Satzball vergab Michi mit einer Vorhandrakete drei Meter hinter den Tisch.

Und bei 11:12 dann noch ein Angabenfehler zur denkbar unglücklichsten Zeit, argggh.

Leider mussten wir dann im vierten Satz einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen, den wir zwar noch etwas aufholen konnten, am Ende reichte es aber doch nicht.

Endstand: 7:9

Wenn man ehrlich ist, waren gegen die Osdorfer zwar keine Punkte eingeplant, angesichts des Spielverlaufes ist es aber umso ärgerlicher, dass wir nicht zumindest einen Punkt mitnehmen konnten.

Aber immerhin konnten wir die Fünfsatzbilanz aus dem Hinspiel (0:7) in ein 5:1 drehen.

Bereits am Montag steht dann die Begegnung mit dem Tabellenführer TuS Ottensen in der heimischen Kiesbarg-Arena auf dem Plan. Mal schauen, was da für uns drin ist.

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